Mamas Marzipan Nussecken

Hallo Ihr lieben,

heute habe ich ein Rezept für Saftige Marzipan Nussecken im Gepäck. Meine Mama hat immer diese Nussecken gebacken also eine Kindheitserinnerung für mich. Nussecken bleiben in einer Dose mindestens zwei Wochen lange frisch, länger haben sie bei uns noch nie gehalten. Über die Herkunft der beliebten Nussecken habe ich Recheriert und folgendes herausgefunden:

Nussecken wurden das erste Mal urkundlich erwähnt 1763 in Bamberg. Vermutlich gab es Nussecken aber schon vorher und sie stammen ursprünglich aus Nürnberg. Laut einer Legende, wurde während der Belagerung Nürnbergs durch die Polen, die Nussecke vom Bäckermeister Wilhelmus Branntwein erfunden, er hatte nur noch Haselnüsse und Mehl in der Bäckerei. Die „Ur-Nussecke“ hatte also nur wenig Ähnlichkeit mit der heutigen.

Zutaten Teig:

70g Zucker

300g Mehl

1 Ei

1/2Tl Backpulver

130g Butter

2EL Wasser

1Tl Vanillezucker

Zutaten Belag:

400g Nüsse gemahlen ich hatte 200g Mandeln und 200g Haselnüsse

130g Butter

200g Marzipan Rohmasse

2-3El Weinbrand

100g Creme Fraiche

2Tl Vanillezucker

50ml Wasser

Ausserdem

200g Schokoladen Glasur

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig zügig verkneten und für 30 Minuten kühlen.

In der Zwischenzeit die Butter für den Belag in einem Tof schmelzen, den Zucker, Creme Fraiche dazugeben und aufkochen lassen. Das Marzipan entweder Reiben oder in kleine Würfel Schneiden und in der Butter auflösen. Die Nüsse anrösten und in die Butter- Zucker geben.

Den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech ausrollen, meine kleine Teigrolle ist kaputt gegangen deswegen habe ich mir mit einem Glas geholfen.

Das Backblech habe ich bevor ich das Backpapier darauf gelegt habe nass gemacht dann klebt das Papier daran und rutscht nicht hin und her. Natürlich geht das auch ohne Backpapier ( DANN DAS FETTEN NICHT VERGESSEN), ich schneide nur nicht so gerne auf meinem Backblech und mit dem Backpapier darunter kann ich die kompletten Nussecken-Platte Runterholen und schneiden.

Die Nussecken bei 160 Grad Celsius für 40 Minuten Backen und auskühlen lassen.

Nach dem auskühlen in Ecken schneiden und mit Schokoladen Glasur verzieren.

Viel Spass beim nachbacken, liebe Grüße Steffi

Licor 43 Gugelhupf

Hallo Ihr lieben,

nach ewigem hin und her überlegen, habe ich mir eine neue Backform gekauft. Natürlich habe ich sie gleich ausprobiert und deswegen gibt es heute ein Gugelhupf Rezept.

Übrigens, Gugel ist die Bezeichnung für eine Kapuze, die bis über die Schultern reichte, wie sie im Mittelalter hauptsächlich von Männern getragen wurde. Der Gugelhupf wurde früher in einem Napf oder einem Kessel zubereitet und erinnerte mit seiner Form an eine Kapuze.

Mit Gugelhupf wurde ursprünglich ein Hefekuchen mit Rosinen bezeichnet. Heute werden alle möglichen Teigarten, egal ob Hefe-, Rühr- oder Biskuitteig, in der Gugelhupf-Form gebacken. Daher wird der Begriff heute hauptsächlich für die Form verwendet.

Zutaten:

250g Butter

5 Eier

250g Zucker

250g Licor 43

280g Mehl

1 Päckchen Backpulver

100g Weisse Kuvertüre

Abrieb einer 1/2 Zitrone

Saft einer 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Butter und Zucker cremig aufschlagen, Eier nach und nach dazugeben. Die flüssige Kuvertüre und den Likör unterrühren. Das Mehl und Backpulver vermischen und zügig unterheben.

Den Teig in eine gefettete Backform geben und bei 160 Grad Celsius für 50 Mintuten backen.

Viel Spass beim nachbacken, liebe Grüße Steffi

Amerikaner

Hallo Ihr Lieben,

beim backen der Amerikaner fragte mich mein Sohn, woher der Name kommt? Also ich habe mich mal infomiert und teile mein neu erlangtes Wissen mit euch:

Ursprünglich hießen die Amerikaner „Ammoniakaner“. Dieser Name kommt von dem Backpulver, dass man früher verwendete: Ammoniumhydrogencarbonat.
Nur mit Backpulver werden die Amerikaner so schön luftig-locker. Daher kommt der Name.

Irgendwann wollte ein Bäcker seinen Kunden diese Zungenbrecher nich mehr zumuten und Taufte sie einfach um. Tadaa ab jetzt gibt es Amerikaner.

Die kleinen Kuchen sind sehr schnell zusammengerührt und werden von jedem gerne gegessen. Auch bei der Dekoration kann Kreativ werden. Vom einfachen Zuckerguss über Streusel und Schoko ist fast alles möglich. Ob einfach nur zum Kaffee oder als Partysnack, zum Kindergeburtstag oder oder oder………… Ein guter Amerikaner geht fast immer.

Bei uns gibts Amerikaner zur morgigen Fernsehsitzung

Zutaten:

100g Butter

80g Zucker

1Tl Vanille Paste oder Zucker

2 Eier

80g Buttermilch oder Milch

20g Stärke

250g Mehl

Abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone

1/2 Päckchen Backpulver

Für den Guss

150g Puderzucker

Einige Spritzer Zitronensaft

2El Milch

Zubereitung

Zucker und Eier cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander dazugeben, jedes Ei sollte ca. 1 Minute Abstand haben. Vanille und Zitrone dazugeben, Buttermilch, Mehl, Backpulver und Stärke unterrühren.

Den Teig gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Das geht am einfachsten mit 2 Löffeln oder einen Spritzbeutel. Es gibt auch ein Amerikaner Backblech aber ich bin etwas zu faul das Extra rauszuholen. Am liebsten spritze ich mit einem Spritzbeutel gleichmäßige Häufchen auf.

Bei 170 Grad Celsius für 15-20 Minuten backen. Die Backzeit ist je nach Größe der Amerikaner unterschiedlich.

Für den Zuckerguss den Puderzcker, Zitronensaft und Milch zu einem zähflüssigem Guss verrühren. Entweder die Amerikaner eintauchen oder den Guss mit einem Löffel darauf verteilen. Wenn Ihr die Süssen Teile verzieren möchtet, tut das bitte gleich damit die Deko am Guss hängen bleibt.

Viel Spass beim nachbacken, liebe Grüße Steffi